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24.05.11 Kleine Tour um die Hohe Tatra

Dienstag, 24. Mai 2011

17:00 Uhr – Strahlender Sonnenschein, tolle Landschaften, nette kleine Orte – das Umfeld hat viel zu bieten, mehr als für einen Tag, der uns hier noch bleibt, ausreicht! Tanja und Claudia steht der Sinn mehr nach dem Wellness-Programm des Hotels, wollen mal sehen, was Massage so bringt (falls in dieser absoluten Nebensaison ein Masseur aufzutreiben ist und wenn nicht, müssen eben deren Männer ran, ist klar, ne?).

Wir anderen starten um 10:00 Uhr eine kleine Tour um die Hohe Tatra, 300 km sollten locker zu schaffen sein. Bei der Planung fällt sofort auf: es gibt keine Straßen auf die Berge, auch keine ganz kleinen befahrbaren Wege, nicht einmal einen Pass. Die hohe Tatra ist den Wanderern und Skifahrern vorbehalten. Dafür gibt es fantastische Kurvenangebote um die Berge herum, vorbei an Seen und Wiesen und Wäldern.

Den letzten Teil der Tour fahren wir nach Zakopane in Polen (wie Ihr ja alle wisst, sind die Karpaten ein Grenzgebirge zwischen Polen, Slowakei und Rumänien – im letzteren Teil befindet sich auch das Schloss der Grafen Drakula). Zakopane ist für total viele Dinge bekannt, die mir aber gerade jetzt nicht einfallen (Wenn Ihr es wisst, schreibt’s einfach als Kommentar). Am imposantesten sind für uns die teilweise riesigen Holzhäuser, die aus ganzen Baumstämmen gefertigt werden. Was hier mal eine Armeleutebehausung war, ist in Deutschlang unbezahlbar.

Eine kurze Info zu den Preisen: Sowohl Polen, als auch die Slowakei sind schon lange keine Billigurlaubsländer mehr. Genussmittel, wie Benzin für’s Moped, sind fast genauso teuer wie in Deutschland. Lediglich das Essen ist in der Slowakei noch verführerisch günstig…

Johannes

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Der Routen-Track

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Irgendwo in der Hohen Tatra

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Wir passieren…

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…ganz viele…

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Seen

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Und weil wir uns trotz Navi…

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…so oft verfahren, …

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…können wir auch…

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…jede Menge Pausen machen!

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Zakopanes…

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…Traumschlösser…

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…aus Holz.

23.05.11 Wir verlassen Breslau

Montag, 23. Mai 2011

10:00 Uhr – Nach zwei sonnigen, sonnenbrandigen Tagen verlassen wir nun diese pulsierende Stadt mit Ziel Karpaten in der Slowakei. Es sind nur 400 km, aber wir wollen Landstraße fahren und das wird ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen.

Während man sich früher, in der guten alten Zeit, ganz auf den Touren-Guide verlassen hat, muss der arme Holger heute zwischen den Navi-Besitzern (jeder hat mindestens ein Navigationsgerät dabei) Spießroutenlaufen: Alle haben zwar das gleich Ziel eingegeben, jeder hat aber eine andere Route und andere Ankunftszeiten errechnet bekommen: Von knapp 6 Stunden bis zu 9 Stunden Fahrzeit wird alles angeboten!

Wir fahren durch unzählige kleine Städte und Dörfer, die allesamt mit Ampeln und Kreiseln bestens versorgt sind, was unser Vorankommen maximal blockiert. Nach dem Wochenende tummeln sich nun auch viele LKWs auf der Straße, wodurch unsere Gruppe mehr als einmal auseinander gerissen wird.

Erst an der Landesgrenze zur Slowakei nimmt der Verkehr ab und wir können auf kleinen, gewundenen Straßen das Vorgebirge der Karpaten queren. Die Straßen sind wie für die Enduros entworfen: Große Risse, tiefe Schlaglöcher und rumpelige Flickenteppiche…

Johannes

PS: Die Motorräder haben in Breslau beide Nächte mehr oder weniger offen auf der Straße gestanden und nichts ist gestohlen oder beschädigt worden – sind eben nur ‘scheiß Boxer’!

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22.05.11 Breslau bei Tag

Sonntag, 22. Mai 2011

17:10 Uhr – Ganz gegen die bisherigen Wettervorhersagen herrscht hier Sommer mit richtig sommerlichen Temperaturen. T-Shirt und Sonnencreme sind angesagt, wir wollen heute Breslau per Pedes erkunden:

Nachdem wir gestern Abend ausgiebig über den Ring geschlendert sind, nehmen wir uns die interessanten Punkte drumherum vor und beginnen an der Universität mit einer Oder-Bootstour samt Nebenarmen und Kanälen, unterfahren unzählige Brücken.

Danach gehen wir über die Sandinsel zur Dominsel, besuchen den Dom und…

O.K., an dieser Stelle muss es gesagt werden: Das Dream-Team Frank & Claudia hat ein Problem mit dieser Stadt! Während Frank sich gestern Abend fast ein Bußgeld einhandelt, weil er beim Schlendern über den Ring auch eine geöffnete Bierflasche spazieren führt, wird Claudia wegen unsittlicher Kleidung aus dem Dom geworfen. Hier wird eben noch auf die Moral der Bürger geachtet, eine fürsorgliche Gesellschaft, oder?

Es geht weiter zur Jahrhunderthalle und zum Schweidnitzer Park, natürlich zu Fuß, aber nur noch zu dritt. Wir schlendern bei bester Sonne ein paar Kilometer entlang der Oder zu ‘der’ historischen ‘Event-Hall’ Breslaus, die 1900 eröffnet wurde und eben deshalb den tönenden Namen Jahrhunderthalle bekam.

Nach einer leckeren Pause mit etwas ‘Du weißt schon was’ im Schweidnitzer Park schlendern wir bei immer noch sommerlichster Sonne zurück. Hatte ich schon erwähnt, dass bei so viel Sonne auch Sonnencreme ins Handgepäck gehört? Und habe ich auch geschrieben, dass ich genau daran nicht gedacht habe? Nun ja, während ich dies schreibe, zeigt mir mein Spiegelbild, dass sich meine Hautfarbe von abenteuerbeige in alarmrot verwandelt hat – bei blonden Haaren ein unschöner Kontrast…

Johannes

PS: Die Fotos sind zeitlich von unten nach oben zu sehen:

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Schweidnitzer Park

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Jahrhunderthalle

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Jahrhunderthalle

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An der Donau entlang

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Donauschiffahrt

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Im Dom (ohne Claudia)

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Vor dem Dom (mit Claudia)

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Auf der Dominsel

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Wunsch-Schlösser

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Wunsch-Schlösser

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Von der Sand- auf die Dominsel

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Von der Sand- auf die Dominsel

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Auf der Sandinsel

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Frank

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Universität

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Kanalfahrt

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Die Sandkirche auf der Saninsel

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Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Brücke

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Claudia

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Dominsel mit Dom

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Karl-Heinz

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Dominsel mit Dom

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Gertrudis

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Verbindung Sand- zur Dominsel

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Holger

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Im Boot, na logisch

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Markthalle im Gegenlicht

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[...]

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[...]

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Johannes ‘After Sun’

21/22.05.11 Breslau bei Nacht

Sonntag, 22. Mai 2011

01:00 Uhr – Breslau ist eine geniale Stadt mit mediterranem Flair. Der ‘Ring’ bildet das Zentrum und lädt mit seinen vielen Cafés und Restaurants zum Bummeln und Geniessen ein.

Anbei ein paar Abend- und Nachtimpressionen…

Johannes

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21.05.11 Wir sind in Breslau!

Samstag, 21. Mai 2011

19:00 Uhr – Touch Down im Hotel Mercure in Breslau! Mit endlich bezahltem neuen Sprit im Tank erreichen wir knapp 200 km später unser erstes Etappenziel. Eigentlich hatten wir ja auf einen bewachten Parkplatz oder eine hoteleigene Tiefgarage gehofft, stattdessen dürfen wir die Mopeds direkt vor dem angeblich videoüberwachten Hoteleingang abstellen – auch wir werden sehen!

Viele Menschen schauen neugierig auf die Schwermetallansammlung. Ein Mann mustert unsere Gefährte genau und erklärt uns, das Boxer scheiße sind – ein Trost, der wird heute Abend die Finger davon lassen.

So, schnell noch Duschen und dann ab in die Altstadt…

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20.05.2011 Nur noch 10 Stunden…

Freitag, 20. Mai 2011

23:26 Uhr – Immer das Gleiche: Packen auf den letzten Drücker! Wenn nur Klarheit über das Wetter bestehen würde – kurze Hose auch einpacken, oder lieber auf ‘lang’ setzen? Eher warm halten oder auf südöstlichen Frühsommer hoffen?  Naja, laut Wetterbericht verläuft unsere Reiseroute genau auf der Wetterfront mit ‘gelegentlichen Schauern und Gewittern’.

Egal, in 10 Stunden sind die Würfel gefallen und wohl auch nicht mehr wichtig…

Johannes

17.05.10: BMW Club Hannover Cluburlaub Polen – Der Film

Montag, 17. Mai 2010

Endlich ist er da:

Der Film zum Cluburlaub vom 08. bis 16. Mai 2010

16.05.10 Endlich angekommen

Sonntag, 16. Mai 2010

21:30 Uhr “Home Sweet Home”
Nach 12 Stunden, 800km und schon für Autofahrer unerträglich viel Stau bin auch ich sicher und erschöpft in Solingen gelandet.
Hinter mir liegt eine tolle Woche Motorradfahren mit einer Menge Leuten die gut drauf sind. Euch allen und besonders Holger vielen Dank, das ich an eurem Abenteuer teilnehmen durfte. Ich würde mich freuen, wenn ich demnächst wieder mit Euch unterwegs seien darf. Schade dass es hier solches nicht gibt. Aber sonst hätte ich Euch alle nicht kennen gelernt. Und das wäre sehr, sehr schade.

Nun was soll ich zu dem armen gestressten Polizisten am Wegesrand sagen. Erst einmal natürlich, die Gefahr besteht das er ja mitliest, vielen Dank für die sicherlich gerechtfertigte Standpauke, die ich gerne in Vertretung aller Motorradfahrer annehme, die im Stau leiden. 12 Stunden auf dem Moped und ein Stau nach dem Anderen sind schon eine harte Strafe und ersetzen mindestens 4 Punkte wert…. Außerdem musste der nette Mann seinem Unmut Luft machen. Hier sollten wir hier auch nicht zu Verkehrsübertretungen aufrufen also: immer auf die StVO achten!!! Wie ich übrigens so ganz nebenbei gleichzeitig erfuhr hat sogar der ADAC für Verständnis bei den Autofahrern für “Staumotorradfahrer” geworben – DANKE.

Zum guten Schluss noch einmal Danke an alle die dabei waren. Eine Traumhafte Motorradwoche in schöner Landschaft und fast allen Schwierigkeitsgraden ist zu Ende. Ich werde lange davon zehren und nach Möglichkeit an einem Offroad Training teilnehmen!!

Ingo

16.05.10 Stauing home

Sonntag, 16. Mai 2010

19:30 Uhr – Wir sind zurück. Nach knapp 10 Stunden haben wir Hannover erreicht – für 500 Km Autobahn eine stattliche Reisedauer! Bis kurz vor Berlin ist die Welt noch in Ordnung: Es regnet nicht, der Verkehr ist zwar dicht, aber die Gruppe kann in geordneter Formation fahren. In Höhe Potsdam stecken wir dann im Stau und verlieren uns. Ein Gruppe versucht ihr Glück über die Landstraße, der Rest bekommt das Ausweichmanöver nicht mit und staut weiter.

Aber auch die Landstraßen sind keine wirkliche Alternative, auf diese Idee sind scheinbar auch andere gekommen: die Stauschlangen gehen von Ort zu Ort. Mittlerweile scheint die Sonne und bei 17 Grad wird es auch ordentlich warm in der Motorradkleidung.

Die Staugruppe auf der Autobahn versucht sich zwischen den Autoreihen und auf dem Standstreifen hindurch zu schlängeln. Wie jetzt bekannt wurde, kommt es dabei zu einem Zwischenfall mit der Autobahnpolizei und unserem Mitfahrer aus Solingen (vielleicht gibt es da noch einen gesonderten Beitrag?).

Auf dem Autohof in Theeßen treffen die Gruppen wieder zusammen, besser gesagt, was von ihnen noch übrig ist. In der Hoffnung, dass Schlimmste überstanden zu haben, fahren wir auf der Autobahn gleich in den nächsten Stau, danach in den übernächsten, gefolgt von dem überübernächsten …

Es geht bis Hannover so weiter. Gegen 19:30 Uhr sind hoffentlich alle Hannoveraner angekommen. Nur Ingo hat noch 300 km bis Solingen vor sich! Hallo Ingo, hast Du es geschafft?

Johannes

Daten und Fakten zum Abschluss:

Reisetage: 9
gefahrene Km: > 2.700
Reine Fahrzeit: > 39 Stunden
Erlebnisse:

16.05.10 Wer hat an der Uhr gedreht…

Sonntag, 16. Mai 2010

09:30 Uhr – Kaum zu glauben, die Woche Cluburlaub ist vorbei, wir treten jetzt die Heimreise an. Dennoch haben wir unglaublich viel erlebt: traumhaft schöne Motorradkilometer, viele unverhoffte Erlebnisse und Momente, in denen wir Tränen gelacht haben. All das steckt jetzt in unserem Reisegepäck und wird uns hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Doch zunächst erwarten uns 500 Rückreisekilometer…

Johannes

15.05.10 Posen ist polnischer Meister

Sonntag, 16. Mai 2010

19:00 Uhr – Wir begeben uns in die Altstadt von Posen, die soll nämlich sehr schön sein. Den Weg dorthin verkürzen wir mit der Straßenbahn – ein Gefährt, das wir aus unserer Kindheit noch gut kennen.

Bereits in der Bahn feiern Fussballfans lautstark den Sieg irgendeines Clubs. Langsam bekommen wir heraus, das die heimische Elf, Lech Poznan, heute polnischer Meister geworden ist.

Die Altstadt tobt: Tausende feiern ausgelassen den Sieg bis zum Sonnenaufgang – die Straßen sind übersät mit Bierdosen und zerbrochenen Flaschen. In Hannover hätten wir jetzt kehrt gemacht und versucht, mit heiler Haut davon zu kommen, hier ist die Stimmung einfach nur fröhlich.

Es ist unser letzter Abend in Polen und wir versuchen diese grandiose Atmosphäre bei 6 Grad einzufangen und mit nach Hause zu nehmen. Wir ziehen durch die Straßen und verschiedene Pubs und kommen schnell mit den Feiernden ins Gespräch…

Johannes

15.05.10 Ankunft in Posen

Samstag, 15. Mai 2010

18:00 Uhr – Wir erreichen etwas unterkühlt das Novotel in Posen. Alles läuft hier perfekt, der Parkplatz wird bewacht, die Zimmer sind riesig und mit allen Feinheiten ausgestattet.

Nach dem obligatorischen ‘Frischmachen’ werden wir uns die Altstadt von Posen ansehen…

Johannes

15.05.10 Von Mragowo nach Posen

Samstag, 15. Mai 2010

09:00 Uhr – Frierend sind wir angereist, frierend fahren wir wieder ab: bei ca. 7 Grad starten wir zu unserem letzten Stopp nach Posen. Aber, es regnet nicht, wir können es selbst kaum glauben. Noch gestern haben uns Hotelpersonal, Wetterberichte und ehrenamtliche Seher Schlimmstes vorausgesagt.

Bei grauem Himmel fahren wir über Land- und Bundesstraßen. Die Reisegeschwindigkeit ist gering, für die knapp 400 km werden wir 9 Stunden unterwegs sein…

Johannes

14.05.10 Der Blog hinter dem Blog

Freitag, 14. Mai 2010

21:30 Uhr – Jeden Tag stellen wir für Euch Nachrichten in unseren Blog. Dahinter steckt jede Menge Spaß, Technik und Zeit, die oftmals abends genutzt wird, um, wie hier auf dem Foto zu sehen, Videos zu konvertieren und auf den Server zu laden…

Johannes

14.05.10 Loch Ness

Freitag, 14. Mai 2010

Jeder kennt es und noch niemand hat es je gesehen. Hier in Masuren gibt es auch solches “wildlebende Pferde” Jeder kennt Sie und warnt davor sie zu füttern. Dann beißen Sie! Wenn man sie nicht füttert beißen Sie auch. Jedoch dazu muss auch mindestens eines auftauchen.

Nachdem wir also keines der geheimnisvollen Pferde gesehen hatten und die Fähre auch den Dienst verweigerte ist eine kleine Gruppe zu einer größeren Runde aufgebrochen. Bis nach Elk und dann über Mikolajki zurück zum Hotel. Bei Elk wurden wir tatsächlich vor Elchen gewarnt. Gleich kamen nordische Gefühle auf. Jedoch mit dem gleichen Erfolg wie bei den Pferden oder mit Nessi – aber das hatten wir ja schon.

Dann hatte auch ich das Glück als Tourguide eine harmlose Mapsource Straße von schlecht geteert über so was Ähnliches wie gepflastert zu einer Schlammpiste mutieren zu sehen. Ein bisschen schliddern und alle Maschinen sehen aus, als hätten wir am Motorcross teilgenommen. Rolf ist aber dennoch mitgekommen. Ob er wohl heimlich gegrinst hat?

Dann ging’s nach Mikolajki und zu Cappuccino und Eis. Ach ja den Pfannkuchen mit Nutella Bananen und Kokos nicht vergessen.

Der Rest der Tour war schnell und unspektakulär bewältigt. Außer der LKW vor uns der ein Hinterrad zu verlieren schien. Es kam schon ca. 40cm aus dem Radkasten heraus. Wir haben die 2 km nicht überholt und sind sicher nach einem schönen und warmen Tag ins Hotel zurückgekehrt. Nur noch Duschen, Sauna und Abendessen. Mal sehen, was die Anderen erlebt haben. Evt. hat ja doch einer “Pferdi” gesehen.

Ingo

14.05.10 Vom Tarpan gebissen?

Freitag, 14. Mai 2010

10:00 Uhr – Im Roten Meer sieht man einfach keine Haie, selbst wenn man sich ein paar Tropfen Blut aus dem Finger drückt um sie anzulocken und im Nationalpark Masuren keine Tarpans, auch wenn vor der Biss- und Tretfreudigkeit der eigentlich ausgestorbenen Pferde gewarnt wird. Alles nur eine Fake?

Um 10:00 Uhr brechen wir zu diesem einzigartigen Reservat auf, um uns das sensationelle Ergebnis polnischer Genforschung live anzusehen. Auch heute scheint wieder die Sonne, allerdings vorerst nur über dem Hochnebel.

Das Gebiet liegt mitten in der masurischen Seenplatte, das zusammengerechnet größer als der Bodensee ist. Durch diese natürliche Begrenzung können die wiedererstandenen Huftiere nicht abwandern.

Aber was wir auch machen, sie wollen sich einfach nicht sehen lassen. Und wir fragen uns, ob das alles nur ein großer Gag ist, um Touristen anzulocken?

Wer mehr darüber wissen möchte: Tarpanpferde

Ab hier teilt sich die Gruppe: Die einen fressen noch ein paar Kilometer, die anderen besuchen den kleinen Ort Mikołajki für ein Shortshopping…

Johannes


Hier sollten sie eigentlich zu finden sein


Wir warten und warten…


Die masurische Seenplatte


Mikołajki

13.05.10 Zwischenfall an der polnisch-russischen Grenze

Donnerstag, 13. Mai 2010

13:00 Uhr – Granica/Polen. 14 schwarzgekleidete Motorradfahrer aus dem Raum Hannover und Solingen verursachten heute an der polnisch-russischen Grenze nähe Granica einen schwerwiegenden Zwischenfall. Völlig vermummt durchbrach die Gruppe mit ihren Motorrädern gegen 13:00 Uhr das Sperrgebiet vor der Grenzlinie. Zwei bewaffneten Soldatinnen des polnischen Bundesgrenzschutzes gelang es die Gruppe an der Flucht zu hindern.

Rädelsführer Holger B. bestritt, Verbotsschilder mutwillig ignoriert zu haben. Nach Eintreffen der Verstärkung wurden die Personalien und Fahrzeugpapiere aller Gruppenmitgliedern aufgenommen. Da keine der Personen zur Fahndung ausstanden und keine der Maschinen als gestohlen gemeldet war, wurde die Gruppe mit einer Verwarnung vorläufig wieder auf freien Fuß gesetzt.

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So, oder so ähnlich sind heute sicherlich die Meldungen in den Nachrichten verlesen worden. Ja wirklich, wir sind heute an der russischen Grenze vom polnischen Bundesgrenzschutz, knapp 2 Stunden festgehalten und verhört worden. Was war passiert: Wir sind halt so über Stock und Stein gefahren und irgendwann an der russischen Grenze angekommen. Wir finden das eigentlich ganz o. K., machen viele Fotos und wollten schon so aus Spaß auch mal ein Bein auf russischen Boden setzten.

Was wir allerdings übersehen haben sind ein paar Verbotsschilder der Weiterfahrt – scheinbar sind wir in eine der seltenen Sperrzonen gelangt. Auf dem Rückweg werden wir von zwei bewaffneten Grenzschutzsoldatinnen (GS1+2) an der Weiterfahrt gehindert: Holger: “What’s the Problem?” GS1: “Big Problem!”

Nicht ganz sicher, was sie tun sollten, rufen sie Verstärkung per Funkgerät, die dann auch sehr schnell kommt. Jetzt wird es ungemütlich, der Ton wird schärfer: “Who is the Boss?” Der tapfere Holger gibt sich als Tourenguide zu erkennen und ihm wird eine Strafe angedroht. Wir wissen zwar nicht warum, aber irgendwie müssen wir wohl bestraft werden. Aber scheinbar sind der Zentrale, zu der jetzt ein reger Funkverkehr herrscht, Holgers Papiere nicht genug: nun werden von allen Fahrzeug- und Führerschein verlangt.

Während die Verstärkung mit GS1 per Funk jede Maschine und jede Person überprüft, wird GS2 gesprächig und es entsteht ein echt netter Plausch in bestem Englisch. Die Unterhaltung wird regelrecht persönlich und alles hätte gut werden können, wenn nicht unser ‘gelber Engel’ mit seinem gelben Engelsauto angerauscht gekommen wäre.

Eigentlich wollte der ja schon längst im Hotel sein, warum er plötzlich hier auftaucht, weiß der Geier. Nach dieser erneuten Grenzverletzung durch Mitglieder des BMW-Clubs, schießt der gelbe Engel auch noch ganz frech ein paar Fotos von der Szene und rauscht wieder ab!

GS2 fällt die Kinnlade herunter, die nette Plauderei ist vorbei! Bevor sie die Großfahndung einleitet, rufen wir das ‘Fluchtauto’ via Handy zurück – sorry, alles nur ein Missverständnis! Zum Glück können wir das freundliche Gespräch wieder aufnehmen.

Nach rund zwei Stunden erhalten wir unsere Papiere zurück und können mit nur einer mündlichen Verwarnung weiterfahren. Eigentlich schade: GS1+2 sind außerordentlich attraktiv – vielleicht kommen wir morgen wieder und lassen uns verhaften…

Johannes

PS: Danach sind wir mit Adrenalin so vollgepumpt, dass wir uns auf matschigen, holprigen Pisten im Grenzwald austoben.

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Päuschen an der Grenze

Masuren-Tour
Heutige Tour

Grenze
Die Szene vom gelben Auto aus…

 

Bilder und Videos von Holger

13.05.10 Des Wolfes Schanze

Donnerstag, 13. Mai 2010

10:00 Uhr – Wir besuchen die Wolfsschanze, einer der Bunkeranlagen, die insbesondere durch das Staufenberg-Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 bekannt ist. Wir können es kaum glauben, aber es scheint auch heute die Sonne, die Temperaturen liegen bei rund 17 Grad!

Allerdings ist es in dem Waldgelände sehr schwül und wir werden auf Schritt und Tritt von Mückenschwärmen begleitet. Insgeheim heißt der Ort bei uns bereits Mückenschanze!

Was wir hier sehen, ist im Prinzip nichts anderes, als lauter kaputte Betonklötze. Dennoch sehr imposant, da die Klötze durch die Sprengungen nach dem 2. Weltkrieg wie Legogebäude geborsten und durch die Luft geflogen sind.

Nach der Führung wollen wir uns die naheliegende russische Grenze ansehen – den Rand der EU…

Johannes


Plan der Bunkeranlage


Die Modellansicht


Das Lagezentrum in dem die Bombe vom 20. Juli explodiert ist

12.05.10 Das Haus am See

Mittwoch, 12. Mai 2010

18:20 Uhr – Wir sind in unserem Hotel ‘Panoramic Oscar’ angekommen. Nachdem wir vom ehemaligen Kornspeicher in Danzig sehr verwöhnt waren, überrascht uns unser neues Domizil am Schoßsee. Tolle Zimmer, alle mit Balkon zum See – aber was Rede ich, wir sind ja nicht zum Wellness da. Morgen geht’s zur Wolfsschanze und weiter an die russische Grenze…

Johannes

12.05.10 Von Danzig nach Mragowo

Mittwoch, 12. Mai 2010

17:30 Uhr – Heute heißt es Abschied nehmen von Danzig. Wir haben dort viele schöne Dinge erlebt: Von der tollen Altstadt, über das entspannte Ambiente bis hin zu weltoffenen Danzigern, mit denen man schnell ins Gespräch kommen konnte. Was besonders angenehm war: Hier wurde Englisch gesprochen und nicht Deutsch – da kommt gleich mehr Urlaubsgefühl auf!

Zur Abreise werden wir von einem unverhofften Schönwetter überrascht: Während es gestern noch sonnig aber kühl war, ist es heute sonnig und verdammt warm. Eigentlich das Traumwetter zum Mopedfahren – unsere Ritterrüstungen sind aber noch immer für 10 Grad ausgelegt, ein Umziehen ist nun nicht mehr möglich. Wer kann, wechselt noch die Handschuhe oder knüpft das Innenfutter raus.

So treten wir schwitzend die Weiterfahrt nach Mragowo in Masuren an. Vorbei an dem Kloster Marienburg und der Kirche Heilig Linde. Wir fahren wieder über superkleine Landstraßen mit unendlich vielen Schlaglöchern und sandigen Kurven: Eine traumhafte Landschaft empfängt uns…

Johannes

Auf dem Weg nach Masuren