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14.05.10 Loch Ness

Freitag, 14. Mai 2010

Jeder kennt es und noch niemand hat es je gesehen. Hier in Masuren gibt es auch solches “wildlebende Pferde” Jeder kennt Sie und warnt davor sie zu füttern. Dann beißen Sie! Wenn man sie nicht füttert beißen Sie auch. Jedoch dazu muss auch mindestens eines auftauchen.

Nachdem wir also keines der geheimnisvollen Pferde gesehen hatten und die Fähre auch den Dienst verweigerte ist eine kleine Gruppe zu einer größeren Runde aufgebrochen. Bis nach Elk und dann über Mikolajki zurück zum Hotel. Bei Elk wurden wir tatsächlich vor Elchen gewarnt. Gleich kamen nordische Gefühle auf. Jedoch mit dem gleichen Erfolg wie bei den Pferden oder mit Nessi – aber das hatten wir ja schon.

Dann hatte auch ich das Glück als Tourguide eine harmlose Mapsource Straße von schlecht geteert über so was Ähnliches wie gepflastert zu einer Schlammpiste mutieren zu sehen. Ein bisschen schliddern und alle Maschinen sehen aus, als hätten wir am Motorcross teilgenommen. Rolf ist aber dennoch mitgekommen. Ob er wohl heimlich gegrinst hat?

Dann ging’s nach Mikolajki und zu Cappuccino und Eis. Ach ja den Pfannkuchen mit Nutella Bananen und Kokos nicht vergessen.

Der Rest der Tour war schnell und unspektakulär bewältigt. Außer der LKW vor uns der ein Hinterrad zu verlieren schien. Es kam schon ca. 40cm aus dem Radkasten heraus. Wir haben die 2 km nicht überholt und sind sicher nach einem schönen und warmen Tag ins Hotel zurückgekehrt. Nur noch Duschen, Sauna und Abendessen. Mal sehen, was die Anderen erlebt haben. Evt. hat ja doch einer “Pferdi” gesehen.

Ingo

14.05.10 Vom Tarpan gebissen?

Freitag, 14. Mai 2010

10:00 Uhr – Im Roten Meer sieht man einfach keine Haie, selbst wenn man sich ein paar Tropfen Blut aus dem Finger drückt um sie anzulocken und im Nationalpark Masuren keine Tarpans, auch wenn vor der Biss- und Tretfreudigkeit der eigentlich ausgestorbenen Pferde gewarnt wird. Alles nur eine Fake?

Um 10:00 Uhr brechen wir zu diesem einzigartigen Reservat auf, um uns das sensationelle Ergebnis polnischer Genforschung live anzusehen. Auch heute scheint wieder die Sonne, allerdings vorerst nur über dem Hochnebel.

Das Gebiet liegt mitten in der masurischen Seenplatte, das zusammengerechnet größer als der Bodensee ist. Durch diese natürliche Begrenzung können die wiedererstandenen Huftiere nicht abwandern.

Aber was wir auch machen, sie wollen sich einfach nicht sehen lassen. Und wir fragen uns, ob das alles nur ein großer Gag ist, um Touristen anzulocken?

Wer mehr darüber wissen möchte: Tarpanpferde

Ab hier teilt sich die Gruppe: Die einen fressen noch ein paar Kilometer, die anderen besuchen den kleinen Ort Mikołajki für ein Shortshopping…

Johannes


Hier sollten sie eigentlich zu finden sein


Wir warten und warten…


Die masurische Seenplatte


Mikołajki