Artikel-Schlagworte: „Poznan“

16.05.10 Stauing home

Sonntag, 16. Mai 2010

19:30 Uhr – Wir sind zurück. Nach knapp 10 Stunden haben wir Hannover erreicht – für 500 Km Autobahn eine stattliche Reisedauer! Bis kurz vor Berlin ist die Welt noch in Ordnung: Es regnet nicht, der Verkehr ist zwar dicht, aber die Gruppe kann in geordneter Formation fahren. In Höhe Potsdam stecken wir dann im Stau und verlieren uns. Ein Gruppe versucht ihr Glück über die Landstraße, der Rest bekommt das Ausweichmanöver nicht mit und staut weiter.

Aber auch die Landstraßen sind keine wirkliche Alternative, auf diese Idee sind scheinbar auch andere gekommen: die Stauschlangen gehen von Ort zu Ort. Mittlerweile scheint die Sonne und bei 17 Grad wird es auch ordentlich warm in der Motorradkleidung.

Die Staugruppe auf der Autobahn versucht sich zwischen den Autoreihen und auf dem Standstreifen hindurch zu schlängeln. Wie jetzt bekannt wurde, kommt es dabei zu einem Zwischenfall mit der Autobahnpolizei und unserem Mitfahrer aus Solingen (vielleicht gibt es da noch einen gesonderten Beitrag?).

Auf dem Autohof in Theeßen treffen die Gruppen wieder zusammen, besser gesagt, was von ihnen noch übrig ist. In der Hoffnung, dass Schlimmste überstanden zu haben, fahren wir auf der Autobahn gleich in den nächsten Stau, danach in den übernächsten, gefolgt von dem überübernächsten …

Es geht bis Hannover so weiter. Gegen 19:30 Uhr sind hoffentlich alle Hannoveraner angekommen. Nur Ingo hat noch 300 km bis Solingen vor sich! Hallo Ingo, hast Du es geschafft?

Johannes

Daten und Fakten zum Abschluss:

Reisetage: 9
gefahrene Km: > 2.700
Reine Fahrzeit: > 39 Stunden
Erlebnisse:

16.05.10 Wer hat an der Uhr gedreht…

Sonntag, 16. Mai 2010

09:30 Uhr – Kaum zu glauben, die Woche Cluburlaub ist vorbei, wir treten jetzt die Heimreise an. Dennoch haben wir unglaublich viel erlebt: traumhaft schöne Motorradkilometer, viele unverhoffte Erlebnisse und Momente, in denen wir Tränen gelacht haben. All das steckt jetzt in unserem Reisegepäck und wird uns hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Doch zunächst erwarten uns 500 Rückreisekilometer…

Johannes

15.05.10 Posen ist polnischer Meister

Sonntag, 16. Mai 2010

19:00 Uhr – Wir begeben uns in die Altstadt von Posen, die soll nämlich sehr schön sein. Den Weg dorthin verkürzen wir mit der Straßenbahn – ein Gefährt, das wir aus unserer Kindheit noch gut kennen.

Bereits in der Bahn feiern Fussballfans lautstark den Sieg irgendeines Clubs. Langsam bekommen wir heraus, das die heimische Elf, Lech Poznan, heute polnischer Meister geworden ist.

Die Altstadt tobt: Tausende feiern ausgelassen den Sieg bis zum Sonnenaufgang – die Straßen sind übersät mit Bierdosen und zerbrochenen Flaschen. In Hannover hätten wir jetzt kehrt gemacht und versucht, mit heiler Haut davon zu kommen, hier ist die Stimmung einfach nur fröhlich.

Es ist unser letzter Abend in Polen und wir versuchen diese grandiose Atmosphäre bei 6 Grad einzufangen und mit nach Hause zu nehmen. Wir ziehen durch die Straßen und verschiedene Pubs und kommen schnell mit den Feiernden ins Gespräch…

Johannes

15.05.10 Ankunft in Posen

Samstag, 15. Mai 2010

18:00 Uhr – Wir erreichen etwas unterkühlt das Novotel in Posen. Alles läuft hier perfekt, der Parkplatz wird bewacht, die Zimmer sind riesig und mit allen Feinheiten ausgestattet.

Nach dem obligatorischen ‘Frischmachen’ werden wir uns die Altstadt von Posen ansehen…

Johannes

15.05.10 Von Mragowo nach Posen

Samstag, 15. Mai 2010

09:00 Uhr – Frierend sind wir angereist, frierend fahren wir wieder ab: bei ca. 7 Grad starten wir zu unserem letzten Stopp nach Posen. Aber, es regnet nicht, wir können es selbst kaum glauben. Noch gestern haben uns Hotelpersonal, Wetterberichte und ehrenamtliche Seher Schlimmstes vorausgesagt.

Bei grauem Himmel fahren wir über Land- und Bundesstraßen. Die Reisegeschwindigkeit ist gering, für die knapp 400 km werden wir 9 Stunden unterwegs sein…

Johannes